Frühstück der Völker - Samstag, 20. Juni, um 9.30 Uhr

Frühstück der Völker

09. Juni 2015

Arbeiterwohlfahrt lädt ein zum Kulturaustausch – Kennenlernen in Diessen

Sie leben seit Monaten in Diessen und den Ortsteilen und wünschen sich sehnlichst Kontakt mit den Menschen am Ammersee: Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, aus verschiedenen Afrikanischen Ländern und einige auch aus dem Kosovo und der Ukraine.

Jetzt lädt die Arbeiterwohlfahrt Diessen (AWO) die Flüchtlinge und die Bajuwaren ein, damit sie sich bei einem ausgiebigen Frühstück näher kommen. Das „Frühstück der Völker“ im Garten des AWO-Seniorenwohnparks an der Bahnhofstraße beginnt am Samstag, 20. Juni, um 9.30 Uhr, und dauert ungefähr bis 13 Uhr. Bei schlechtem Wetter geht die Gesellschaft ins Blaue Haus. Der Eintritt ist frei.

Völkerfrühstück

Frieden in Freiheit, das ist der Wunsch von Männern, Frauen, Jugendlichen und zahlreichen Familien die im Zuge der Flüchtlingswelle auf neue Perspektiven am Ammersee hoffen. Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt und ermordet werden – wenn sie keine neue Heimat finden, wo sie Fuß fassen und ihr Leben neu aufbauen können. Sie leben in Bischofsried im ehemaligen Drogenzentrum und sie wohnen in den Unterkünften, die ihnen die Behörden zuweisen. Sie wünschen sich Kontakte, sie wollen Sprachen lernen und das Leben in Deutschland so gestalten, dass sie sich ernähren können und ein geordnetes Auskommen haben. Dazu gehören persönliche Freundschaften, die das Lebenselexier für neue Energien sind. Die AWO-Verantwortlichen möchten bei einem zwanglosen Frühstück die Menschen zusammenbringen und Berührungsängste abbauen. Sepp Kaindl vom Heimat- und Trachtenverein d‘ Ammertaler Diessen-St.Georgen spielt auf, bairische Musik zum Mitsingen und Mittanzen. „Wir wünschen uns, dass die Menschen, die aus unterschiedlichen Ländern kommen, auch ihre landestypische Musik, ihre Lieder und Rhythmen vorstellen. Das Frühstück der Völker möge ein Frühstück der Weltkulturen werden“, sagt Peter Reetz, der Vorsitzende der AWO in Diessen.

Text: Beate Bentele

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